Gedichte

 

ein Bild

Mein Herz ist ein Ozean : Einmal wild und ungezähmt,
dann wieder ruhig und sanft, aber nie steht es still,
nie bleiben meine Gefühle gleich : Mal brutal und hart,
wie die brechenden Wellen, mal fröhlich und weich, wie
der fließende Schaum, der sanft meine Füße umspielt.
Ich höre in mich hinein und weiß : Gefühle sind der
unkontrollierbare Ozean meines Herzens!


Feuerwehrfrust

Aufgewacht mit schweren Schädel,
grad´ noch geträumt von einem Mädel,
der Piepser singt das Lied vom Brand.
"Zwei" zeigt die Uhr dort an der Wand.
Raus, ins kalte Auto rein;
frostig ist´s, es wird bald schnei´n.
Im Eis auf der Scheibe nur ein Schlitz,
eiskalt ist der Fahrersitz.
Motor blubbert, kommt in Gang,
kriegt schnell jenen hohen Klang,
den man vom Nürburgring her kennt
und den man "höhertourig" nennt.
Reifen quietschen schon beim Start,
Kurventechnik: herzlich/hart,
"Ideallinie" nehmen, gradeaus -
da ist auch schon das "Spritzenhaus".
Klar, jetzt ist der Motor warm,
die Scheibe frei und -
Fehlalarm!
Ein "Bürger" tat den Melder drücken,
um dann fröhlich abzurücken.
Erwischen müsst´ man diesen Knaben,
um ihm - die Meinung mal zu sagen



Der stille Schrei

Die alte Dame liegt ruhig. Der Mund ist geöffnet wie zu einem Schrei.
Vielleicht möchte sie schreien, aber die Kräfte verlassen sie.
Die leeren, eingefallenen Augen starren an die Decke des Krankenwagens.
Sie liegt auf der Trage und wartet. „Auf den Tod"?
Vielleicht fürchtet sie sich!
Vielleicht möchte sie in ihren letzten Stunden eine Hand halten!
Der Krankenwagen fährt weiter durch die Nacht.
Die Begleitperson im Krankenraum nimmt keine Notiz von der alten Dame.
Er hört nach vorn – der Funkverkehr sagt etwas von einem Verkehrsunfall
„Interessant nicht wahr"?
Sterbende Leute von A nach B zu fahren – unnötig.
Wer bestimmt aber was notwendig ist?
Der stille Schrei der alten Dame dringt nicht an das Ohr des
Rettungssanitäters im Krankenraum. Ach ja, der Funkverkehr, - der VU - und jetzt rückt
der Notarzt aus und sogar die Feuerwehr – ist wohl jemand eingeklemmt!
Die Sterbenden – sie können sich nicht mit einem Megaphon Gehör verschaffen.
Sie können nicht streiken, sich nicht beschweren oder gar an die Presse
schreiben, sie liegen nur da – einfach so.
Ruhig ist es im Funk.
Der Rettungssanitäter wendet endlich seinen Blick zu der alten Dame.
Sie hat aufgehört zu atmen.
Sie ging allein über die Schwelle des Todes.
Alles was sie noch wollte, war eine Hand zu halten.
Es ist zu spät – man hat den stillen Schrei überhört, die tastenden
Finger übersehen.
Der stille Schrei der alten Dame ist verklungen!
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Hi schön das ihr auf meiner Homepage vorbei schaut ...

Hier bekommt ihr ein Einblick in mein Leben , meine Hobbys und was noch alles so mit mir zu tuhn hat ... *grins* ;-)

Feuerwehrmänner sterben nie ...
Sie gehen zur Hölle und fahren
den nächsten Einsatz !!!


 

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